Tolles Erfolgserlebnis in Katalanien: Beim 24-Stunden-Rennen von Barcelona fuhr das Ammerbucher-Trio Roland Asch, Sebastian Asch und Stefanie Halm unterstützt von Teambesitzer Franjo Kovac und dem ebenfalls erfahrenen Martin Tschorina auf den feinen vierten Gesamtrang.
Mit dem Besaplast-Porsche 997 GT3 Cup sicherte sich das Team obendrein den Klassensieg.
Mit der Topplatzierung machte das Team das Malheur vom Januar beim 24-Stunden-Rennen in Dubai vergessen, als sie im gleichen Porsche vorzeitig nach Defekt hatten aufgeben müssen.
Auf dem aktuellen spanischen F1-Grand Prix-Kurs, der etwa 20 Kilometer nördlich von Barcelona nahe der Ortschaft Montemelo liegt, war vom Königlichen Automobilclub von Spanien das Langstreckenrennen als eines von fünf Veranstaltungen der Dunlop-Endurance-Series ausgerichtet worden. Das Rennen kam bereits zum 14. Mal zur Austragung und hat in der spanischen und europäischen PS-Szene eine kleine Tradition und große Wertschätzung erlangt. Prominenteste Starter waren bei der diesjährigen Auflage der amtierende MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo, sowie die ehemaligen Le Mans-Sieger Jean-Pierre Jaussaud und Jan Lammers.
Der weißblaue Cup-Porsche, von der Wuppertaler RCE-Mannschaft um Teamchef Clemens Pietzkowski eingesetzt, wurde von Roland Asch auf die vierte Position im 59 Wagen starken Feld aus Grand Tourimse, Spezialtourenwagen und kleinen Protoypen qualifziert. Während sich in der schwäbischen Heimat prächtiger Altweibersommer zeigte, regnete es paradoxer Weise am Startsamstag in Barcelona ziemlich stark. Auf dem gerade einmal 4,665 Kilometer Grand Prix-Kurs war deshalb besondere Konzentration angesagt, um im engen „Rock-around-the-Clock“ Verkehr mit den anderen Teilnehmern nicht aneinander zu geraten. Ab der Anfangsphase konnte sich der 420-PS-Cup-911er in den Spitzenpostionen halten, lag lange Zeit auf dem zweiten Platz. Von der 95. bis zur 100. Runde übernahm die Startnummer 5 dann sogar die Gesamtführung. Indes bremste bald darauf eine defekte Lichtmaschine das Quintett ein. Die sitzt beim Porsche-Hecktriebler etwas verwinkelt-versteckt am Sechszylinder-Boxermotor, was ob der enormen Hitzeentwicklung für die Mechaniker keine leichte Aufgabestellung darstelle. Die Reparatur dauerte 26 Minuten, was das Team auf Platz neun zurückwarf. Sukzessive, ohne weiteres Technikpech, arbeitete sich das Team indes Platz um Platz nach vorne. Sebastian Asch gelang es dabei mit den schnellsten Rennrunden zu glänzen, die nur von einem Fahrer des späteren Siegerautos getoppt wurden. Nach 647 Runden sahen die überglücklichen Roland Asch, Sebastian Asch, Stefanie Halm, Franjo Kovac und Martin Tschorina die schwarzweiß-karierte Zielflagge.
Nicht nur die gelungene Zielankunft galt es hernach zu feiern.
Neben dem vierten Gesamtplatz war auch ein souveräner Klassensieg vor weiteren Porsche-Teams eingefahren worden. Den Gesamtsieg erlangte das Semi-BMW-Werksteam von Schubert Motorsport (Sandström/ Outzan/Posavac/Stugemo) dessen „Überauto“-BMW Z4 GT3 insgesamt 669 Runden zurücklegte.
mg. & msp.

